EasyCatalog® für Adobe® InDesign®

Funktionen & Module

EasyCatalog Pagination-Modul

EasyCatalog Pagination-Modul

EasyCatalog unterstützt die Automatisierung von Printproduktionen mit dem Pagination-Modul mit 4 Verfahren, um Bibliotheksobjekte und Produktstile auf InDesign-Dokumenten zu platzieren und, falls notwendig, automatisch neue Seiten anzulegen:

  • Formatregel-basierte Paginierung: Die formatregel-basierte Paginierung steht seit EasyCatalog-Version 6.1.0 zur Verfügung und ist eine leistungsfähigere Variante der textfluss-basierten Paginierung. Sie erlaubt das Einfügen und Löschen von Elemente innerhalb des Textflusses in einem bereits mit EasyCatalog erzeugten InDesign-Dokument.
  • Textfluss-basierte Paginierung: Bibliotheksobjekte und Produktstile werden einfach in den Textfluß des Adobe InDesign-Dokuments hineinplatziert. Wenn für einen Produktstil auf der aktuellen Seite kein Platz mehr ist, wird ein Umbruch erzeugt und das Objekt auf der neuen Seite platziert.
  • Positionsbasierte Paginierung: Bibliotheksobjekte und Produktstile werden anhand von Positionsangaben in den Daten im InDesign-Dokument platziert.
  • Hilfslinienbasierte Paginierung: Bibliotheksobjekte und Produktstile werden anhand der in dem InDesign-Dokument platzierten Hilfslinien eingefügt. Dabei werden sowohl Hilfslinien auf Musterseiten als auch Hilfslinien im Dokument berücksichtigt.
  • Musterseitenbasierte Paginierung: Text- und Bildrahmen auf komplett vorformatierten Musterseiten (gemeint sind die Musterseiten von InDesign) werden mit EasyCatalog-Palettenfeldern verknüpft und bekommen einen Index (=Zeilennummer) zugewiesen. Bei der Paginierung werden die so vorbereiteten Rahmen dann mit den Feldinhalten aus der x-ten Zeile der Palette gefüllt. Die musterseitenbasierte Paginierung eignet sich bspw. besonders gut zur Produktion ansprechender Etiketten.
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EasyCatalog Relational-Modul

EasyCatalog Relational-Modul

Das EasyCatalog Relational-Modul erlaubt die Verknüpfung von Datenbank-Tabellen oder Text-und CSV-Dateien mit Hilfe des SQL-Sprachstandards und ermöglicht so den Aufbau von relationalen Datenquellen für ein Database-Publishingprojekt. So können bspw. unterschiedlichste CSV-Dateien eingelesen und via SQL zu einem Join verbunden werden. Aus unserer Sicht ist das Relational-Modul eines der wichtigsten und nützlichsten EasyCatalog-Module, da ja für die Erzeugung von Printdokumenten nicht immer nur "flache" Listen zur Verfügung stehen.

Das Relational-Modul verfügt über eine eingebaute Datenbank-Engine, SQLite, in der die für die Paginierung benötigten Daten abgelegt und zwischengespeichert werden. Die interne Datenbank von EasyCatalog hat dabei auch Snapshot-Charakter. Ändern sich die Daten in den zugrundeliegenden Tabellen oder Dateien, hat dies zunächst keine Auswirkung auf bereits erzeugte InDesign-Dokumente.

Erst wenn vom Benutzer explizit eine Synchronisation durchgeführt worden ist, stehen geänderte, gelöschte oder neu hinzugekommene Daten in einer EasyCatalog-Palette (so wird eine Datensammlung genannt) zur Verfügung. Die Übernahme der Daten aus der Palette in das InDesign-Dokument erfolgt durch eine weitere, ebenfalls explizit vom Benutzer auszulösende Aktion.

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EasyCatalog ODBC-Modul

EasyCatalog ODBC-Modul

Mit dem EasyCatalog ODBC-Modul können Sie dieses InDesign Plugin an nahezu jede Datenbank anschließen und so Produkt-Informationen aus Tabellen und Sichten für Ihre Database-Publishingprojekt nutzen. In Verbindung mit dem Relational-Modul können Sie sogar einfach Verknüpfungen und Joins herstellen, die die zugrundeliegende Datebank nicht bereitstellt, aber für eine Print-Automatisierung benötigt werden.

Das ist eine besonders "mächtige" Funktion, da man über das Eingabefeld des ODBC-Moduls auch sehr komplexe SQL-Statements an die Datenbank übermitteln kann, die über das Relational-Modul von EasyCatalog nicht abgesetzt werden können.

Das hat mehrere Vorteile:

  • Performance: Dadurch, dass das Statement direkt vom ODBC-Modul an die Datenbank geschickt wird, muss es nicht vom Relational-Modul geparst werden
  • Transparenz: Die vom ODBC-Modul zurückgegebenen Daten erscheinen für das Relational-Modul (oder auch direkt für EasyCatalog, falls man ohne Relational-Modul arbeitet) als eine Entität, auch wenn sie aus unterschiedlichen Tabellen und/oder Sichten stammen
  • Machbarkeit:
  • Komplexe SQL-Statements, die vom Relational-Modul nicht verarbeitet werden können, können direkt über das ODBC-Modul an die Datenbank abgesetzt werden und stehen dann im Relational-Modul als ganz normale Tabelle zur Verfügung. Diese Tabellen können dann entweder alleine oder über einen Join mit anderen Tabellen in einer Gruppe der EasyCatalog-Palette verbaut werden, um Produktstile mit Daten zu befüllen.

Diese Vorteile erkauft man allerdings mit einem kleinen Nachteil:

  • Ändert sich ein SQL-Statement, das im ODBC-Modul eingetragen ist, kann es nur dort geändert werden. Das ist nicht ganz so komfortabel als die Anpassung von Statements im Relational-Modul
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EasyCatalog XML Data Provider Modul

EasyCatalog XML Data Provider Modul

Mit dem XML Data Provider Modul können XML-Dateien mit EasyCatalog verknüpft werden. Dieses Modul kann nicht mit dem Relational-Modul zusammen eingesetzt werden, bspw. um die Inhalte mehrerer XML-Dateien miteinander zu verbinden.

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EasyCatalog Scripting-Modul

EasyCatalog Scripting-Modul

Wenn die standardmäßig von EasyCatalog gelieferten Funktionen und Module nicht ausreichen, um die gewünschten Automatisierungen für eine Printproduktion durchzuführen, hilft das EasyCatalog Scripting-Modul weiter. Es ermöglicht individuelle Programmierung von EasyCatalog-Funktionen in den Sprachen:

  • JavaScript
  • Apple Script
  • Visual Basic

Zusammen mit den Scripting-Fähigkeiten von InDesign können so selbst anspruchsvollste Anforderungen realisiert werden.

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